1976

Chemiekatastrophe im italienischen Seveso

Am 10. Juli 1976 explodiert nahe Mailand ein Chemiereaktor und setzt eine Dioxinwolke frei. Der Wind treibt das Gift über die Ortschaft Seveso. Tage später erschüttern Fotos von entstellten Kindergesichtern ganz Europa. Der Ort Seveso wird zum Synonym für einen der schlimmsten Stoffe aus der menschlichen Giftküche, den fahrlässigen Umgang damit und die Folgen.

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) erlässt daraufhin verschiedene Richtlinien, um Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen zu verhindern, zum Beispiel die „Richtlinie über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten“ ( Seveso-I-Richtlinie) .

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