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1986

1986

Lungenkrebs durch Dieselruß?

Vorstellung Dieselrußfilter

Was heute fast zum Allgemeinwissen zählt, sorgt 1986 noch für großes Erstaunen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Dieselrußabgasen und der Entstehung von Lungenkrebs; und die kleinen Rußpartikel sind verantwortlich für viele schwere Erkrankungen. Inzwischen ist die krebsauslösende Wirkung der Dieselrußpartikel in der Wissenschaft anerkannt. Und auch für die Autoindustrie sind Rußfilter eine Selbstverständlichkeit geworden.

1986

UBA-Handbuch „Umweltfreundliche Beschaffung“ gibt Tipps für die Beschaffung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen

Cover des UBA-Handbuchs „Umweltfreundliche Beschaffung“ in seiner ersten Auflage 1986

Mit dem Handbuch „Umweltfreundliche Beschaffung“ legt das UBA 1986 Informationen vor, wie öffentliche Einrichtungen durch die Beschaffung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Später wird ein Informationsdienst im Internet aufgebaut. (mehr …)

1986

Gründung des Kooperationszentrums zur Überwachung der Luftqualität und Bekämpfung der Luftverschmutzung der Weltgesundheitsorganisation

1986 benennt das WHO-Regionalbüro Europa das Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene (WaBoLu) des deutschen Bundesgesundheitsamtes wegen seiner langjährigen und erfolgreichen Arbeiten in Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der gesundheitlichen Bewertung von Luftverunreinigungen zum WHO CC (The Collaborating Centre for Air Quality Management and Air Pollution Control of the World Health Organization at the Federal Environment Agency). (mehr …)

1986

Technische Anleitung Luft sorgt für strengere Grenzwerte für die Industrie

Chemieindustriegelände

Die „Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz“ wird 1986 neu gefasst. Es werden Emissions-Grenzwerte von Luftschadstoffen für die gesamte Industrie verschärft: bei Neuanlagen entsprechend dem Stand der Technik. Altanlagen müssen die Grenzwerte nach bestimmten Übergangsfristen einhalten. (mehr …)

1986

Chemieunfall verursacht verheerendes Fischsterben im Rhein

Toter Fisch im Wasser; Quelle: Fux © fotolia.de

30 Tonnen giftige Chemikalien gelangen in den Oberrhein. Auf einer Länge von etwa 100 Kilometern sterben alle Fische und Kleintiere. Das UBA drängt mehr denn je auf rechtliche Regelungen. Das zeigt Wirkung: Störfallverordnungen, Hochwasserschutz und Aktionsprogramme sind die Folge. Übrigens wird 1996 ein anspruchsvolles Ziel erreicht: Die Lachse kehren in den Rhein zurück. Das entsprechende „Aktionsprogramm Rhein“ wird 1987 ausgerufen.

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