1986

Technische Anleitung Luft sorgt für strengere Grenzwerte für die Industrie

Chemieindustriegelände

Die „Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz“ wird 1986 neu gefasst. Es werden Emissions-Grenzwerte von Luftschadstoffen für die gesamte Industrie verschärft: bei Neuanlagen entsprechend dem Stand der Technik. Altanlagen müssen die Grenzwerte nach bestimmten Übergangsfristen einhalten. Rund 15 Milliarden Mark fließen insgesamt in den alten Bundesländern in die Sanierung. Damit wird eine weitgehende Modernisierung der Industrie erreicht. Bis 1994 geht allein der Ausstoß krebserregender Stoffe einer Studie aus Nordrhein-Westfalen zufolge um 65 Prozent zurück.

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mehr zur historischen Entwicklung der Luftreinhaltung auf der UBA-Website