1990

Lärmminderungspläne werden Pflicht

Mädchen, das sich Ohren zuhält

In das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) von 1974 wird 1990 ergänzend der §47a Lärmminderungspläne aufgenommen. Danach haben die Gemeinden oder die nach Landesrecht zuständigen Behörden die Aufgabe, Geräuschbelastungen zu erfassen und ihre Auswirkungen festzustellen. Sie sind verpflichtet, Pläne aufzustellen, wenn ein abgestimmtes Vorgehen zur Verminderung des Lärms erforderlich ist. Die Pläne sollen folgende Angaben enthalten:

• die festgestellten und die zu erwartenden Lärmbelastungen

• die Quellen der Lärmbelastungen

• die vorgesehenen Maßnahmen zur Lärmminderung oder zur Verhinderung des weiteren Anstiegs der Belastung.

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