1991

Stromeinspeisungsgesetz sorgt für Windkraft-Boom in Deutschland

Windkraftrad im Sonnenuntergang

Das „Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz“, kurz Stromeinspeisungsgesetz vom 7. Dezember 1990, fördert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese werden, mit Ausnahme der Wasserkraft, nur von kleinen Unternehmen erzeugt, welche erhebliche Nachteile haben, da große Stromkonzerne den Zugang zu den Verbundnetzen verweigern oder stark erschweren. Das neue Gesetz verpflichtet die Stromkonzerne zur Einspeisung und sichert den Erzeugern erneuerbarer Energien Mindestvergütungen zu. Im Jahr 2000 wird das Stromeinspeisungsgesetz durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz abgelöst.

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