1992

Kommission Human-Biomonitoring gegründet

Mikroskop und Computer

Im Human-Biomonitoring (HBM), einem Werkzeug der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung, werden menschliche Körperflüssigkeiten und -gewebe untersucht, um ihre Belastung mit Schadstoffen zu bestimmen. So wird zum Beispiel analysiert, wie viel Blei bei Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen im Blut vorhanden ist. Die 1992 im Bundesgesundheitsamt gegründete „Kommission Human-Biomonitoring” gehört heute zum Umweltbundesamt. In ihren ersten Jahren erarbeitete sie zahlreiche Grundlagen für das HBM. Sie nahm Stellung zu aktuellen Fragestellungen wie zum Beispiel „Ist der „Speicheltest“ geeignet, um eine Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen zu erfassen?“ Heute steht die gesundheitliche Bewertung von Stoffbelastungen der Bevölkerung im Mittelpunkt der Arbeit.

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