1997

„Forschungsbegleitkreis Dieselmotoremissionen“ im UBA soll Krebsgefahr klären

1997 ist bereits belegt, dass Dieselrusspartikel in hoher Konzentration in Langzeitversuchen an Ratten Lungentumore erzeugen. Strittig ist jedoch, ob diese Befunde auf Menschen übertragbar sind. Um das von Dieselmotoremissionen ausgehende Gesundheitsrisiko zu erforschen, wird im Frühjahr 1997 im Umweltbundesamt ein "Forschungsbegleitkreis Dieselmotoremissionen" gebildet. Diesem gehören Mitarbeiter des Umweltbundesamtes und externe Sachverständige (Toxikologen, Epidemiologen und Arbeitsmediziner aus dem universitären Bereich und der Automobilindustrie) an. Die von ihm begleitete Studie des Fraunhofer Instituts für Toxikologie und Aerosolforschung in Hannover ergibt: Die Abgase älterer Diesel-Pkw weisen das mit Abstand höchste krebserzeugende Wirkpotential auf. Es ist annähernd um das Zehnfache höher als bei Ottomotoren ohne Katalysator.

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Presseinfo des Bundesumweltministeriums von 1999