2000

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie bringt mehr Schutz für Oberflächengewässer und Grundwasser

Flusslandschaft mit Wald im HintergrundMit der EG-Wasserrahmenrichtlinie vom 23. Oktober 2000 wird für Europa ein einheitlicher Rahmen für den Schutz von Oberflächengewässern und Grundwasser geschaffen. Bei der wirtschaftlichen Nutzung der Gewässer sollen Belange des Umwelt- und Naturschutzes stärker gewichtet werden. Die Richtlinie macht die Vorgabe, dass innerhalb von 15 Jahren Flüsse, Seen und alle anderen Oberflächengewässer in einen guten ökologischen und chemischen Zustand gebracht werden sollen. Gewässer dürfen nicht durch Chemikalien verunreinigt werden und aus dem Grundwasser darf nur soviel Wasser entnommen werden, wie auf natürlichem Wege neu gebildet wird. Das UBA begleitete die Umsetzung der Richtlinie zum Beispiel durch die Beauftragung und Betreuung einer Entwicklung von Steckbriefen für die deutschen Fließgewässertypen sowie durch Vorschläge für Qualitätsnormen für Oberflächengewässer und das Grundwasser.

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