2000

Erneuerbare Energien werden per Gesetz gefördert

Viergeteiltes Bild (Solaranlagen, Sonnenblumenfeld, Strommast, Windräder – in der Mitte eine Steckdose)

Das deutsche Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG), in Kraft getreten am 1.4.2000, soll den Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen fördern. Es dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verringert werden soll. Strom aus Windanlagen, Fotovoltaik, Biomasse, Geothermie oder Wasserkraft erhält eine fixe Einspeisevergütung für 20 Jahre, damit Betreiber und Kreditinstitute einen klaren Rahmen für Investitionsentscheidungen haben. Die Vergütung ist degressiv angelegt: Für neue Anlagen sinkt sie jährlich. Das deutsche EEG gilt als Erfolgsgeschichte und wurde von vielen Staaten übernommen.

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