2002

Die EG-Umgebungslärmrichtlinie tritt in Kraft

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Im Juli 2002 tritt die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und die Bekämpfung von Umgebungslärm in Kraft. Das Umweltbundesamt war maßgeblich an der Erarbeitung beteiligt und brachte viele deutsche Erfahrungen mit der Lärmminderungsplanung nach § 47a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ein. Mit dieser Richtlinie wird erstmalig die großflächige Ermittlung der Belastung durch Umgebungslärm von allen Lärmquellen (Straßen-, Schienen-, Flug-, und Gewerbelärm) anhand von Lärmkarten nach harmonisierten Bewertungsmethoden vorgeschrieben. Dort, wo die höchsten Lärmbelastungen auftreten, sollen Aktionspläne (Lärmminderungspläne) aufgestellt werden.

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