2010

UBA verbietet erstmals Reinigungsmittel

Das UBA verbietet im Oktober 2010 das Reinigungsmittel POR CÖZ auf der Grundlage des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes. Danach ist das UBA berechtigt, ein Produkt vom Markt zu nehmen, von dem trotz Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften ein Risiko für Umwelt oder Gesundheit ausgeht. Anlass dieser Entscheidung ist eine Veröffentlichung des Bundesinstitutes für Risikobewertung vom September 2010 zu den gesundheitlichen Risiken von Haushaltsreinigern mit einem Salpetersäuregehalt größer 20 Prozent. Der vorwiegend im türkischen Einzelhandel verkaufte Kalk- und Rostlöser POR CÖZ enthält etwa 25 Prozent Salpetersäure und hat in den letzten Jahren zu zahlreichen Vergiftungsfällen geführt. Bei der Anwendung kann es zu Verätzungen der Haut und der Atemwege kommen. Außerdem ist die Bildung krebserzeugender Gase nicht auszuschließen.

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Presse-Information des UBA vom Oktober 2010
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