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Geschichte des UBA

1986

Chemieunfall verursacht verheerendes Fischsterben im Rhein

Toter Fisch im Wasser; Quelle: Fux © fotolia.de

30 Tonnen giftige Chemikalien gelangen in den Oberrhein. Auf einer Länge von etwa 100 Kilometern sterben alle Fische und Kleintiere. Das UBA drängt mehr denn je auf rechtliche Regelungen. Das zeigt Wirkung: Störfallverordnungen, Hochwasserschutz und Aktionsprogramme sind die Folge. Übrigens wird 1996 ein anspruchsvolles Ziel erreicht: Die Lachse kehren in den Rhein zurück. Das entsprechende „Aktionsprogramm Rhein“ wird 1987 ausgerufen.

1986

Tschernobyl-Katastrophe führt zur Gründung des BMU

Der schwerste Reaktorunfall aller Zeiten passiert am 26. April 1986 in Tschernobyl (Ukraine, damals Sowjetunion). In Deutschland wird als Reaktion auf die Katastrophe das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. Hier sollen alle Zuständigkeiten für die Umwelt zusammengefasst werden. (mehr …)

1985

UBA-Studie über Dauerschäden durch Cadmium

Besprühung mit Pflanzenschutzmittel

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes leiden 1985 zwischen zehn- und hunderttausend Bundesbürgerinnen und Bundesbürger an Dauerschäden durch Cadmium. Da das Schwermetall neben der Luft- und Wasseremission auch in einer Menge von 65 Tonnen pro Jahr über Phosphat- Düngemittel direkt auf deutsche Böden gelangt, (mehr …)

1985

Die Abgassonderuntersuchung (ASU) sorgt für schnelle Verbreitung des Drei-Wege-Kats

UBA Mitarbeiter vor einer geöffneten Motorhaube 1985

Kein Aprilscherz: Ab 1. April 1985 müssen alle Kfz mit Benzinmotor zur ASU, der Abgassonderuntersuchung. Grenzwert überschritten? Dann darf das Fahrzeug nicht mehr fahren. Wozu das Ganze? Um die Luftverschmutzung in den Städten einzudämmen. Das UBA hatte intensive Vorarbeit geleistet, (mehr …)

1984

Alte Eisenbahnschwellen – beliebtes Gestaltungsmittel mit Risiken und Nebenwirkungen

Es sah immer nett aus, wenn ausrangierte Eisenbahnschwellen im Garten- und Landschaftsbau verwendet werden. Das beliebte Gestaltungsmittel hat es jedoch in sich: Denn die Holzschwellen werden meist mit Steinkohleteerölen hochdruckimprägniert oder mit anderen Mitteln nachimprägniert. Darin sind Bestandteile enthalten, die bei intensivem und lang andauerndem Kontakt bösartige Hauttumore erzeugen können. Bei der Neuanlage von Kinderspielplätzen Finger weg von den schicken Schwellen!
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