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Gesundheit

1989

Mit Saugrüsseln gegen den Krebs

Tankhahn am Auto

Kein guter Ort zum Verweilen: In Deutschland entweichen 3.900 Tonnen krebserregendes Benzol an den Tankstellen. Dabei ist das gar nicht nötig, denn die Giftschwaden lassen sich ganz leicht schon an der Zapfsäule mit Absaugvorrichtungen einfangen. Das UBA ringt 3 Jahre lang mit der Mineralölindustrie. Erst 1992 werden die „Saugrüssel“ an allen Zapfsäulen in Deutschland Pflicht.

1987

Erstmalig Bewertungsmaßstäbe für Schadstoffbelastungen im menschlichen Körper festgelegt

Blutabnahme bei einem Menschen

Für Blei im Blut, Cadmium im Blut, Arsen im Urin sowie für Quecksilber in Blut und Urin der Allgemeinbevölkerung legt das ehemalige Institut für Wasser,- Boden- und Lufthygiene (1994 ins UBA integriert) Bewertungsmaßstäbe fest, (mehr …)

1986

Lungenkrebs durch Dieselruß?

Vorstellung Dieselrußfilter

Was heute fast zum Allgemeinwissen zählt, sorgt 1986 noch für großes Erstaunen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Dieselrußabgasen und der Entstehung von Lungenkrebs; und die kleinen Rußpartikel sind verantwortlich für viele schwere Erkrankungen. Inzwischen ist die krebsauslösende Wirkung der Dieselrußpartikel in der Wissenschaft anerkannt. Und auch für die Autoindustrie sind Rußfilter eine Selbstverständlichkeit geworden.

1986

Gründung des Kooperationszentrums zur Überwachung der Luftqualität und Bekämpfung der Luftverschmutzung der Weltgesundheitsorganisation

1986 benennt das WHO-Regionalbüro Europa das Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene (WaBoLu) des deutschen Bundesgesundheitsamtes wegen seiner langjährigen und erfolgreichen Arbeiten in Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der gesundheitlichen Bewertung von Luftverunreinigungen zum WHO CC (The Collaborating Centre for Air Quality Management and Air Pollution Control of the World Health Organization at the Federal Environment Agency). (mehr …)

1985

UBA-Studie über Dauerschäden durch Cadmium

Besprühung mit Pflanzenschutzmittel

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes leiden 1985 zwischen zehn- und hunderttausend Bundesbürgerinnen und Bundesbürger an Dauerschäden durch Cadmium. Da das Schwermetall neben der Luft- und Wasseremission auch in einer Menge von 65 Tonnen pro Jahr über Phosphat- Düngemittel direkt auf deutsche Böden gelangt, (mehr …)

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